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20 Jan 2010

E-Commerce im Umbruch

Branchen-News
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Auch im wirtschaftlich turbulenten Jahr 2009 schritt das Wachstum des E-Commerce unaufhaltsam voran. Konsumenten wie Unternehmen nutzen verstärkt das bequeme Einkaufen per Mausklick. Unterdessen berichten die Medien über diverse Anbieter, welche aus ihren Online-Services unter dem Stichwort "Paid Content" zukünftig Kapital schlagen wollen. Diese laufen jedoch dem allgemeinen Trend entgegen: ein Ausbau der kostenlosen Services ist angesagt, während sich der E-Commerce-Markt anbieterseitig konsolidiert.

Marktkonsolidierung zu beobachten

Aktuell bieten laut Austrian Internet Monitor Business 16% aller österreichischen Unternehmen kostenpflichtige Leistungen über ihre Website an. Das bedeutet gegenüber 2008 einen Rückgang, während online-Gratisleistungen im selben Zeitraum von 26 auf 30% gestiegen sind. Im Herbst 2008, als die Verunsicherung über die wirtschaftliche Entwicklung am größten war, gab es also ambitionierte Vorhaben zur Umsatzsteigerung über das Online-Geschäft. Nun, da sich die Lage langsam wieder zu entspannen beginnt, hat sich der Markt konsolidiert; im Westentlichen bleiben die etablierten Anbieter bestehen. Gleichzeitig hat man entdeckt, dass kostenlose Services via Internet die Anbahnung von Neugeschäften unterstützen, und selbige entsprechend ausgebaut.

Traditionelle Zahlungsformen bevorzugt

Dass der österreichische E-Commerce-Markt noch recht traditionell geprägt ist, zeigt sich auch an den angebotenen Zahlungsmöglichkeiten: die Barzahlung führt vor Erlagscheinen und Nachnahme, während die Kreditkarte erst auf dem sechsten Platz landet. Nach dieser Phase des Rückgangs gibt es aber wieder Optimismus für die Zukunft. Die Anbieter erwarten für das Jahr 2010 ein Umsatzplus von 12%. Auch die Zahl an potenziellen Anbietern ist im Steigen: so geben 14% aller Unternehmen an, derzeit keine Leistungen über die Website zu verkaufen, dies aber künftig zu beabsichtigen.

Quelle: Austrian Internet Monitor (AIM)

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